Für Übersetzer

Akquise-Muffel?

Gemeinsam besser.

Es gibt hervorragende Übersetzer, deren Arbeit mit Geld im Grunde gar nicht aufzuwiegen ist.  Und jeder weiß, dass ständige Akquise zum Leben eines Freelancers gehört.

Aber nicht jeder ist eine „Rampensau“. Mancher konzentriert sich lieber auf seine Arbeit, als auf ständige Marketing-Aktivitäten. Die müssen aber sein. Auf jeden Fall zu Beginn der Selbständigkeit. Aber auch danach ist ständige Neukunden-Gewinnung angesagt.  Denn jederzeit können Stammkunden wegbrechen; neue Fachgebiete werden erschlossen, usw.

Nicht jeder will sich nach vielen Jahren anspruchsvoller Ausbildung oder Studium zwischen den Rahmenverträgen omnipräsenter Agenturen und ambitionierten Konzern-Einkäufern zerreiben lassen. Einen nicht unerheblichen Teil des Honorars bei Projektmanagern lassen. Und möglicherweise Wochen auf den wohlverdienten Zahlungseingang warten.

Ich bevorzuge die andere Welt der Übersetzungsbranche:

Kunden, die es sich nicht leisten können, ihre Produkte mit drittklassigen Übersetzungen zu Dumpingpreisen zu vermarkten. Die den Wert guter Inhalte und den Direktkontakt mit Dienstleistern auf Augenhöhe zu schätzen wissen. So wie ich kompetente KollegInnen zu schätzen weiß, die den Wert ihrer Arbeit kennen.

Ich freue mich grundsätzlich über Zuschriften qualifizierter Übersetzer/innen aller Sprachen und Fachgebiete. Von Newbies und „alten Hasen“.

Sprachenstudium oder Ausbildung ist schön; eine Doppelqualifikation noch schöner. Und auch von Spezialisten anderer Fachbereiche (Mediziner, Juristen) mit sehr guten Sprachkenntnissen lese ich immer wieder gern.

Ein Muss: Vollständige Kontaktdaten, aussagekräftige Kurz-Vita. Gerne auch ein Hinweis auf Wunsch-Projekte oder bereits realisierte Arbeiten. Und idealerweise eine URL, auf der das alles sowieso abrufbar ist 😉