FAQ Beglaubigte Übersetzungen

Anerkannte oder vereidigte Übersetzer – warum?
Unterschied Dolmetscher und Übersetzer?
Wie sehen beglaubigte Übersetzungen aus?
Werden für beglaubigte Übersetzungen Originale benötigt?
Wie schicke ich Originale am besten zu?
Was ist eine Haager Apostille?
Kosten für beglaubigte Übersetzungen
Zusatzkosten für Beglaubigung
Bearbeitungszeit
Bezahlung
Wie berechnen Sie kleine Umfänge?
Werden Ihre Beglaubigungen weltweit akzeptiert?

Anerkannte oder vereidigte Übersetzer – warum?

Übersetzer ist ein Deutschland kein geschützter Beruf. Folglich darf jeder Übersetzungen anbieten. Um Kompetenz und Sicherheit zu gewährleisten, verlangen insbesondere Behörden in der Regel beglaubigte Übersetzungen, die von anerkannten, ermächtigten oder beeidigten Übersetzern angefertigt werden. Diese werden vom Landgerichts ihres Wohnorts bestellt und haben die Erlaubnis, entsprechende Übersetzungen zu erstellen.
Ich bin als Übersetzerin für englisch und spanisch staatlich geprüft und beeidigt beim Landgericht München 1.

Unterschied Dolmetscher und Übersetzer?

Ein Übersetzer überträgt schriftlich, ein Dolmetscher mündlich. Dolmetscher durchlaufen eine andere Ausbildung mit völlig anderen Schwerpunkten.

Wie sehen beglaubigte Übersetzungen aus?

Der Übersetzer versieht seine Ausfertigung mit einem Rundstempel, der seine persönlichen Daten trägt und bestätigt mit seiner Unterschrift und Datum die Korrektheit der Übersetzung. Die Textvorlage wird mit der Übersetzung verbunden (in der Regel mit Klammer und Siegel). In Bayern bestätigt der Übersetzer, dass er hier vereidigt wurde, vermerkt Ausgangssprache und Zielsprache, Ort und Datum und unterzeichnet.
Eine beglaubigte Übersetzung ist nur gültig mit dem Original-Stempelabdruck und können demzufolge nicht als E-Mail versendet werden.

Achtung: Ein Übersetzer „beglaubigt“ die Korrektheit der Übersetzung, nicht die Echtheit eines Dokuments, wie dies bei einem Notar geschieht.

Werden für beglaubigte Übersetzungen Originale benötigt?

Da keine Dokumente „beglaubigt“ werden, ist im Grunde nur entscheidend, dass die Ausgangstexte vollständig und einwandfrei lesbar  vorliegen. In einem Begleit-Vermerk wird erwähnt, ob ein Original, eine Kopie oder eine beglaubigte Kopie vorlag.

Hinweis: Da jede Behörde eigene Vorgaben hat, bitte im Zweifelsfall beim jeweiligen Empfänger vorher nachfragen.

Wie schicke ich Originale am besten zu?

Am besten per Einschreiben/Einwurf. Bei dieser Variante kann die Sendung nachverfolgt werden, muss aber nicht persönlich in Empfang genommen werden.

Was ist eine Haager Apostille?

Mit ihr wird die Echtheit einer Urkunde bestätigt. Sie wird erstellt von der Behörde des Staates, in dem sie ausgestellt wurde. Mit ihr ist eine zusätzliche Bestätigung durch das Konsulat des Empfängerlandes nicht mehr erforderlich.

Kosten für beglaubigte Übersetzungen

Meine Zeilenpreise bewegen sich zwischen 1,00 und 2,00 Euro; das Mindesthonorar beträgt 50,00 €, netto.
Wann immer möglich, erstelle ich Festpreisangebote nach Vorlage des gesamten Textumfangs.

Zusatzkosten für Beglaubigung

Für die Beglaubigung berechne ich pauschal 15,00 €, zzgl. MwSt. (ein Dokument); für weitere Dokumente 8,00 € pro Dokument.

Bearbeitungszeit

In der Regel 3-4 Werktage.

Bezahlung

Privatkunden werden um Vorkasse gebeten; Firmen- und Privatkunden erhalten eine Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer und sämtlichen steuerlich relevanten Daten.

Wie berechnen Sie kleine Umfänge?

Für kleine Übersetzungsaufträge berechne ich ein Mindesthonorar von 50,00 €, zzgl. MwSt sowie Beglaubigungsgebühren.

Werden Ihre Beglaubigungen weltweit akzeptiert?

Grundsätzlich ja, sofern die  anfangs erwähnten Anforderung zu vereidigten Übersetzern zugrunde liegen und eine „Certified Translation“ oder ein „Sworn Translator“ gewünscht wird. Im Zweifelsfall sollten beim Empfänger der Übersetzung nochmals Details erfragt werden.